Richtig atmen beim Krafttraining – warum Pressatmung dich ausbremst
- Andrea Umseher
- 19. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Damit dein Kopf im Training nicht nur rot wird, sondern dein Geist klar bleibt
Pressen ist einfach. Atmen unter Last ist die wahre Meisterschaft.
Beim schweren Heben wird der Kopf rot, die Muskeln spannen, die Luft bleibt stehen. Viele trainieren hart – aber sie halten unbewusst die Luft an.
Genau hier beginnt das Problem.

Richtig atmen beim Krafttraining – warum das entscheidend ist
Wer richtig atmen beim Krafttraining möchte, muss zuerst verstehen, was häufig passiert: die sogenannte Pressatmung.
Beim Anheben eines schweren Gewichts wird die Luft angehalten, der Druck im Bauchraum steigt, der Körper stabilisiert sich kurzfristig.
Das kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Aber wenn Pressatmung dauerhaft Teil deines Trainings ist, passiert Folgendes:
Der Blutdruck steigt stark an
Das Nervensystem geht in Alarm
Die Muskelspannung bleibt hoch
Die Regeneration wird erschwert
Du trainierst – aber dein Körper arbeitet gegen dich.
Pressatmung beim Training: unbewusst und weit verbreitet
Im Studio und auch in Kursen beobachte ich immer wieder, dass viele Menschen gar nicht mehr bewusst zwischen verschiedenen Atemmustern wechseln können.
Brustkorbatmung? Bauchatmung? Ruhige Nasenatmung?
Oft läuft der Atem flach und schnell – besonders unter Belastung.
Das Problem ist nicht, dass wir atmen .Das Problem ist, dass wir nicht mehr bewusst atmen.
Und genau deshalb ist richtig atmen beim Krafttraining kein Nebenthema, sondern ein Trainingsfaktor.
Warum dein Nervensystem mittrainiert
Ohne Atmung können wir nicht leben. Das allein zeigt, wie stark sie auf den Körper wirkt.
Über den Atem beeinflussen wir:
Blutdruck
Muskelspannung
Konzentration
Stressreaktion
Erholung
Du kannst dich mit deiner Atmung weiter in den Alarm bringen. Oder du kannst dein System stabilisieren.
Training beginnt nicht nur im Muskel. Es beginnt im Atem.
Richtig atmen beim Krafttraining – so geht es besser
Statt dauerhaft zu pressen:
In der vorbereitenden Phase bewusst einatmen
In der Kraftphase kontrolliert ausatmen
Spannung halten, ohne die Luft komplett zu blockieren
Das Ergebnis:
✔ mehr Kontrolle
✔ bessere Stabilität
✔ klarer Kopf
✔ nachhaltigere Fortschritte
Und ja – dein Gesicht bleibt meist deutlich weniger dramatisch gefärbt.
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Denn richtig atmen beim Krafttraining ist kein Extra –es ist die Basis.
Pressen kann jeder.
Bewusst atmen nicht.
Also jetzt:
Tief durch die Nase ein.
Ruhig durch den Mund aus.
Und dann trainiere mit klarem Kopf.
Atme dich frei.
Deine Andrea


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